DIESELAUSTRITT AUS LKW (S1)

Am Samstag den 11.11.2017 wurden wir, die FF- Roggendorf, um ca. 07:35 Uhr telefonisch vom Lagerhaus Roggendorf darüber informiert, dass bei einem abgestellten LKW eine unbekannte Menge an Diesel ausgetreten ist.
Da es sich vermutlich um einen nächtlichen Dieseldiebstahl handelte, alarmierten wir die zuständige Polizeiinspektion hinzu. Unsere Aufgabe war großflächiges Aufbringen von Ölbindemittel, sowie das anschließende Reinigen der Verkehrsflächen.
Nach rund 2 Stunden Arbeit konnten wir um ca. 09:30 Uhr wieder ins FF Haus einrücken und die Einsatzbereitschaft wurde hergestellt.


Galerie: Dieselaustritt aus LKW
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VERKEHRSUNFALL MIT MENSCHENRETTUNG AUF DER L106

Am Samstag, den 28. Oktober 2017 wurden wir in den frühen Morgenstunden (04:09 Uhr) gemeinsam mit den Feuerwehren Anzendorf und Schollach zu einem Verkehrsunfall mit einer vermutlich eingeklemmten Person (T2) alarmiert.
Aus bislang unbekannter Ursache geriet ein Pkw, auf der L106 bei Steinparz, von der Fahrbahn ab und kam am Waldrand zum Stehen.
Am Einsatzzort angekommen, waren bereits Polizei, Rettung Loosdorf und Notarztwagen Melk vor Ort.
Unsere Aufgabe war es einen Brandschutz aufzubauen und die Unfallstelle auszuleuchten. Gleichzeitig wurde die Unfallstelle durch die Feuerwehren Anzendorf und Schollach großräumig abgesichert. In Absprache mit der Rettung wurde ein sicherer Zugang mittels hydraulischem Rettungssatz über die Beifahrerseite geschaffen, um die verletzte Person so schonend wie möglich zu retten. Die unbestimmten Grades verletzte Person wurde nach der medizinischen Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht. Anschließend führten wir mit unserer Abschleppachse die Fahrzeugbergung durch und der schwer beschädigte PKW wurde gesichert abgestellt.
Die Feuerwehr Roggendorf war mit 2 Fahrzeugen, Abschleppachse und 10 Mann rund 1,5 Stunden im Einsatz. Um ca. 05:45Uhr konnte die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden.
Wir wünschen dem verletzten PKW-Fahrer eine baldige Genesung.

Galerie: T2 AUF DER L106
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Nachruf EOBI Karl Gaiswinkler

Abschied nehmen ist immer eine schmerzliche Sache. Am schmerzlichsten dann, wenn wir für immer Abschied nehmen müssen und wenn ein Mann zu Grabe getragen wird, der uns nicht nur als Kamerad und Weggefährte, sondern darüber hinaus auch als guter Freund über viele Jahre verbunden war.
Kamerad Karl Gaiswinkler trat am 24.08.1953 in unsere Freiwillige Feuerwehr Roggendorf ein. Mit seinem Eintritt bekam unsere Feuerwehr einen sehr fleißigen und ehrgeizigen Kameraden, das sich in seiner Feuerwehrkarriere und seinen Errungenschaften gezeigt hat. 1956 absolvierte er den Maschinistenlehrgang an der Landesfeuerwehrschule in Tulln. Im Jahr 1960 erwarb er mit einer unserer ersten Wettkampfgruppe das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze sowie im Jahr darauf 1961 das Feuerwehrleistungsabzeichen in Silber. Die Ausbildung und Weiterbildung lag Kamerad Karl Gaiswinkler sehr am Herzen, was man an seinen zahlreichen abgeschlossenen Fortbildungen erkennen konnte. 1968 absolvierte er den Gruppenkommandantenlehrgang sowie im Jahr 1971 den Zugskommandantenlehrgang. Schon im Jahre 1967 wurde Kamerad Karl Gaiswinkler mit der Führung unserer Feuerwehr durch die Wahl der Mitglieder betraut. Diese Funktion des Feuerwehrkommandanten übte er mit vollem Einsatz bis in das Jahr 1996 aus.

Für seine Verdienste im Feuerwehrwesen sowie für seine stetige Bereitschaft etwas für das Wohl unserer Mitmenschen sowie der Feuerwehr zu tun, erhielt Karl Gaiswinkler 1978 das NÖ Verdienstzeichen für 25. jährige, 1993 für 40. jährige, 2003 für 50. jährige sowie 2013 für 60. Jährige Tätigkeiten im Feuerwehr- und Rettungswesen seitens des Landesfeuerwehrverbandes verliehen. Weiters erhielt Karl Gaiswinkler 1975 das Verdienstzeichen 3. Klasse in Bronze sowie 1989 das Verdienstzeichen 2. Klasse in Silber des Landesfeuerwehrverbandes Niederösterreich verliehen. Im Jahr 1993 erhielt er weiters noch das Verdienstzeichen 3. Klasse in Bronze des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes überreicht.

In seine 29-jährige Ära als Kommandant unserer Feuerwehr, fielen eine Vielzahl von wichtigen Entscheidungen und Aktivitäten, welche uns von einer kleinen zu einer großen Wehr wachsen ließen. Seine Ideen, sein Weitblick und seine Entscheidungen haben uns nicht nur sehr gedient sondern auch unsere Feuerwehr bis heute entscheidend geprägt. Um nur einige zu nennen: So war es die Gründung unseres traditionellen Feuerwehrfestes im Jahr 1971. Zu dieser Zeit gab es in unserer näheren Umgebung nämlich noch keine Feuerwehrheurige. Herr Karl Gaiswinkler erkannte in dieser Zeit schon, dass so ein Feuerwehrfest eine sehr wichtige Einnahmenquelle für die Feuerwehr darstellt und verfolgte mit höchstem persönlichen Einsatz und mit Unterstützung seiner Kameraden und der Roggendorfer Bevölkerung den weiteren Ausbau und die Verbesserung dieses Festes mit dem sehr passenden Termin, nämlich zu Pfingsten. Mit diesen Einnahmen wurden der Neubau des Feuerwehrhauses 1983 bis 1986, sowie die Anschaffung von modernen, der Zeit entsprechenden Einsatzfahrzeugen und Einsatzgerätschaften, wie z.B. 1968 RÜST (auf Basis VW Bus Aurelia), 1975 TLFA 1000 (auf Basis Unimog) und unser noch im Einsatz befindliches RLFA 1000 aus dem Jahr 1990 mitfinanziert. Die umliegenden Feuerwehren begannen später auch solche Feuerwehrfeste abzuhalten und erhielten auf deren Anfrage und Hilfesuche von Hr. Karl Gaiswinkler immer wertvolle Tipps und Ratschläge.

Neben all den vielen Aktivitäten die es im Laufe der Jahre gab, kam aber eines nie zu kurz, nämlich seine Leidenschaft der Dokumentation. Kamerad Karl Gaiswinkler war bekannt für seine genauen Notizen, Statistiken, Fotos und Filme die er über so manches Ereignis führte und wir noch heute davon profitieren dürfen. So gibt es z.B. einen Super 8 Film sowie viele Fotos vom Bau unseres Feuerwehrhauses sowie Fotos von unserem Feuerwehrheurigen und seiner Entwicklung. Diese Dokumentation von diversen Ereignissen, wurde von Hr. Gaiswinkler ganz maßgeblich entwickelt, und wurde auch von den nachfolgenden Kommandanten weitergelebt. Somit ist die Zeitgeschichte unserer Feuerwehr bestens für die Nachwelt dokumentiert. Kamerad Karl Gaiswinkler war ein Kommandant, der seine Funktion mit höchstem Maß an Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein ausgeübt hat. Ich bin mir sicher, dass dabei seine Familie des Öfteren zu kurz kam und der Vater und Ehegatte so manches Mal für euch nicht die gewünschte Zeit hatte.

Kamerad Karl Gaiswinkler war auch weit über unsere Gemeindegrenzen hinaus bekannt und pflegte Freundschaften zu anderen Feuerwehren. Diese Freundschaften dienten einerseits zum Erfahrungsaustausch als auch der Kameradschaftspflege und hielten bis zuletzt noch an. Auch nach seiner Ernennung zum Ehrenoberbrandinspektor 1996, sowie nach der Versetzung in den Reservestand 2001 blieb er, solange es ihm sein Gesundheitszustand erlaubte, keiner Feuerwehrveranstaltung fern.

Lieber Karl!
Im Namen der Freiwilligen Feuerwehr Roggendorf sage ich Dir in tiefer Trauer, aber auch in sehr großer Dankbarkeit - Lebe wohl.
Danke für Deinen Einsatz, Dein Engagement und danke, dass wir ein Stück Deines Lebensweges mit dir gehen durften, du warst ein pflichtbewusster Kamerad und ein großartiger Mensch.
Wir werden Dir ein ehrendes und immerwährendes Gedenken bewahren.

Zum Abschied rufe ich Dir noch ein letztes Mal unseren Gruß zu.
Gut Wehr!




Galerie: Begräbnis
EOBI Karl Gaiswinkler

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ÖBB TUNNELÜBUNG

Am Samstag den 21.10.2017 war es wieder einmal so weit, der Wachbergtunnel 2 (HLAG Strecke, Gleis 3 und 4) wurde seitens der ÖBB zu einer Übung freigegeben.
Die Alarmierung dazu erfolgte via Funk über die BAZ Melk, wobei die einzelnen Feuerwehren gemäß dem neuen Alarmplan Wachbergtunnel 2 in ihren FF Häusern bereits Bereitschaft eingerichtet hatten.

Übungsannahme war wie folgt: Ein mit ca. 50 Personen besetzter Zug der Baureihe VT 5047 kommt im Wachbergtunnel II nach einer mechanischen Einwirkung ca. 200m vom Portal West entfernt auf Gleis 3 zu stehen. Es wird ein kaltes Ereignis ohne Entgleisung angenommen. Bei der durch den Tfzf eingeleiteten Schnellbremsung werden 3 Personen verletzt.
Gegen 19:55 wurde die Alarmierung durchgeführt und die einzelnen Feuerwehren bezogen ihre Einsatzbereiche am Ost- und Westportal des Tunnels.
Unsere Aufgabe bestand in der Errichtung und Führung der Einsatzleitung Ostportal, gemeinsam mit der FF Gossam. Dazu rückten wir mit unserm MTF sowie mit 5 Mann aus.
Unsere erste Tätigkeit am Ostportal war das Aufsperren der Schranken sowie die ordnungsgemäße Aufstellung der beiden MTF zur effektiven Führung der Einsatzleitung. Kurze Zeit später rückten auch die beiden Portalfeuerwehren Loosdorf und Albrechtsberg/ Neubach mit Portalkommandant Ost HBI Hannes Wabro an und die Übung nahm ihren Lauf. Nach dem Herstellen des sichern Einsatzbereichs am Portal Ost sowie der notwendigen Infrastruktur (Beleuchtung, etc.) wurde in Absprache mit dem Einsatzleiter des ASBÖ Loosdorf der Driageplatz freigeräumt.
Die restliche Übung verlief leider relative unspektakulär und die Einsatzkräfte am Portal Ost nutzten die ruhigen Minuten um ein Konzept zum Abtransport der Verletzten, Zusammenarbeit FF und Rettungskräfte sowie allfällige Dinge für einen realen Einsatz zu besprechen. Dabei wurde so manch gute Idee aufgriffen.

Nach dem offiziellen Übungsende wurden wir noch zu einer Jause in die Wasserhalle der FF Melk eingeladen.

Ich Bedanke mich hiermit nochmals bei meinen Kammeraden für die Teilnahme an der notwendigen Tunnelübung.

Bericht und Fotos vom BFK Melk:

http://www.bfk-melk.at/12/index.php/news/ausbildung/4362-oebb-wachbergtunneluebung-in-melk

Galerie: ÖBB TUNNELÜBUNG
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VERKEHRSUNFALL AUF DER B1

Am Freitag, den 13. Oktober 2017 wurden wir um 13:22 Uhr gemeinsam mit den Feuerwehren Schollach und Anzendorf zu einem Verkehrsunfall (T1) auf die B1 alarmiert.
Bei der Kreuzung Dorfstraße/B1 beim Lagerhaus ereignete sich aus bislang unbekannter Ursache ein Verkehrsunfall bei der ein PKW und ein LKW beteiligt waren. Bei Eintreffen der Feuerwehr Roggendorf wurde die verletzte Person bereits vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und ins Krankenhaus gebracht.
Zuerst wurde die Unfallstelle abgesichert und ein Brandschutz wurde aufgebaut. Anschließend führten wir die Fahrzeugbergung durch und die Fahrbahn wurde gereinigt. Der beteiligte LKW konnte selbstständig den Unfallort verlassen.
Durch starkes Verkehrsaufkommen zu dieser Tageszeit kam es zu einer massiven Staubildung in der Dorfstraße bzw. auf der Bundesstraße. Nach rund 1,5 Stunden konnten wir die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

Galerie: VERKEHRSUNFALL AUF DER B1
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Einsätze NÖ TOPlist
Freitag, den 24.11.2017 Gesamtübung. Treffpunkt: 18:45 Uhr FF Haus Roggendorf.